Haussegnung

Wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen oder ein Haus gebaut haben, dann ist es gut, um Gottes Segen und Schutz zu bitten. Unser Pfarrer kommt gerne für eine Haus- oder Wohnungssegnung zu Ihnen.
 
Es ist ein alter Brauch, jedes Jahr am Dreikönigstag die Häuser und Wohnungen zu segnen. Nach dem Weihnachtsfest werden dazu im Gottesdienst Kinder als „Sternsinger“ ausgesandt, die die frohe Weihnachtsbotschaft in die Familien bringen und um Gottes Segen für das neue Jahr bitten. Dabei wird die Haustür mit der Jahreszahl, mit Kreuzen und den Buchstaben C M B bezeichnet. Die Haussegnung wird am besten mit der ganzen Familie gefeiert.

Die Buchstaben C M B werden volkstümlich als die Anfangsbuchstaben der drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar gesehen. Aber eigentlich bedeuten diese Buchstaben viel mehr: „Christus mansionem benedicat“. Das heißt: „Christus segne dieses Haus.“

Einer der Weisen brachte Weihrauch, der entzündet als Wohlgeruch den Raum erfüllt. Er ist ein Bild für den Menschen, der sich zu Gott erhebt; ein Zeichen des Gebetes und der festlichen Freude. Der „Duft“ der Frohbotschaft soll die ganze Wohnung belebend durchdringen.

Durch die Haussegnung soll Christus, der in die Welt gekommen ist, auch in unsere kleine Welt, in unseren familiären Lebensbereich kommen. Unsere Wohnungen sollen ja Orte der Gottesbegegnung sein: Erfahrung von Mitmenschlichkeit, Geborgenheit, Frieden und Trost. Das Segenszeichen an den Türen ist für uns Zeichen seiner Gegenwart und Aufruf zu christlichem Lebensstil.