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Persönliche Schriftlesung

Die regelmäßige Schriftlesung hilft uns, das Wort Gottes immer besser kennenzulernen und zu einem persönlichen, betenden Umgang mit ihm zu gelangen. Sie sollte von der Bitte getragen sein: "Rede, Herr, dein Diener hört!" (1 Sam 3, 9). In der Schriftlesung geschieht Begegnung mit Christus in seinem Wort. Nach dem Beispiel Marias sollen wir das Gehörte und Gelesene im Herzen bewegen und bewahren (vgl. Lk 2, 19), damit der Same des Gotteswortes auf dem Acker des eigenen Lebens Frucht bringen kann (vgl. Mk 4, 20). Die persönliche Schriftlesung steht in engem Bezug zum gemeinschaftlichen Hören, Singen und Feiern des Gotteswortes in der Liturgie. Das Hören in Gemeinschaft ergänzt und korrigiert gegebenenfalls mein individuelles Hören und Verstehen und nimmt es hinein in den Raum der Kirche und die Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk. Die eigene Lesung dient daher auch besonders der Vorbereitung der Liturgie, um dem dort verkündeten Wort Gottes bereit und aufnahmefähig begegnen zu können.

Die täglichen Schriftlesungen der Liturgie, mit kleinen Kommentaren und Anregungen zum Gebet, finden Sie auf der Internetseite der Gebetszeitschrift „Te deum“:
http://www.maria-laach.de/tedeum_heute.php

 

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