Kommunionspendung durch Laien

In der Urkirche war es verbreiteter Brauch, den Gläubigen das eucharistische Brot mitzugeben, damit sie es an eucharistiefreien Tagen selbst empfangen oder auch zu den Kranken und Gefangenen bringen konnten. Auch als in späteren Jahrhunderten nur Priester und Diakone als legitime Kommunionspender galten, gab es immer wieder Beispiele dafür, dass in Notfällen auch Laien die konsekrierte Hostie zu Kranken und Gefangenen bringen durften.
Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil werden Laien wieder ausdrücklich für den Dienst als Kommunionhelfer beauftragt. Als „außerordentliche Spender der Kommunion“ wurden nach dem Konzil erstmals auch Frauen zugelassen.

Seit vielen Jahren gibt es in unserer Gemeinde Kommunionhelfer und –helferinnen und wir sind sehr dankbar für ihren wichtigen Dienst. Der Pfarrer bittet geeignete Personen aus der Gemeinde, sich für den Dienst als Kommunionhelfer und –helferin zur Verfügung zu stellen. Nach einem Ausbildungskurs werden sie vom Erzbischof zunächst für sechs Jahre (Verlängerung möglich) beauftragt, den Gläubigen die Kommunion zu spenden. Eingeschlossen ist dabei auch die Vollmacht, Krankenkommunion und Wegzehrung zu spenden. Kommunionhelfer und Kommunionhelferinnen können im Fall der Abwesenheit oder Verhinderung von Priester, Diakon oder Akolyth in Betstunden oder Gebetszeiten die heilige Eucharistie zur Anbetung öffentlich aussetzen sowie in den Tabernakel zurückstellen, jedoch ohne den sakramentalen Segen zu erteilen (vgl. c. 943 CIC). Regelmäßige Treffen der Kommunionhelfer und Lektoren dienen dem Austausch und der Weiterbildung.

In unserer Gemeinde haben folgende Frauen und Männer die Beauftragung als Kommunionhelfer erhalten:

Gisela Adler, Vera Aschmann, Edith Bittner, Elisabeth Borchert, Irene Knickrehm, Peter Kutz, Peter Kwasniewski, Rolf Maack, Cornelia Meyer, Barbara Niedhart, Barbara Ritzka, Maria Schalke, Maria Slenczek, Christel Thaler, Regine Zdrzewielski.


Ein weiterer wichtiger Dienst in der Eucharistiefeier ist der des Lektoren bzw. der Lektorin. Sie tragen die Lesungen, Fürbitten und andere Texte vor. Mehr dazu auf der Seite „Gemeinschaft im Wort“.

Link: Regelungen des Erzbistums Hamburg zum Dienst des Kommunionhelfers

 

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